Noha

16mm Film, digitalisiert
s/w, ohne Ton
2:35 min, Loop
2012/2013

Die Kamera bleibt unauffällig, ist nichts Besonderes. Die wenigen Meter der kleinen Straße werden zur Bühne. Personen treten auf und ab. Eine junge Frau macht sich an der Hauswand zu schaffen. Ein Junge blickt kurz neugierig auf, Autos fahren durchs Bild, halten, setzen zurück, fahren weiter. Die Bewegungen scheinen choreographiert. Mich interessiert der nebensächliche Bezug zur Revolution. Ein Blick, der nach keiner bestimmten Geschichte sucht. Die Szene wird in 16mm schwarz/weiß rasant zur Historie. Doch es bleibt 2012, nicht nur wegen des Typs, der ins Bild hüpft wie eine überdrehte Comicfigur.

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